Das Tagebuch der Wanderer/ Gedanken über die Welt


Gedanken über die Welt: Der Vormarsch radikaler Ansichten und die Wiederholung der Geschichte.

In den letzten Jahren hat die Welt eine beunruhigende Zunahme radikaler Ansichten und die Verrohung der Gesellschaft erlebt. Führende politische Figuren wie Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping und andere scheinen den Ton für eine zunehmend polarisierten und konfliktreichen Welt vorzugeben. Doch welche Folgen könnte dies für unsere Zukunft haben? Und ist es möglich, dass sich die Geschichte tatsächlich wiederholt?

Der Vormarsch radikaler Ansichten

Radikale Ansichten haben in vielen Teilen der Welt an Boden gewonnen. Populistische Bewegungen und autoritäre Führer nutzen die Unzufriedenheit der Bevölkerung, um ihre Macht zu festigen. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: wirtschaftliche Ungleichheit, kulturelle Unsicherheiten, das Gefühl der Entfremdung und die Angst vor dem Verlust nationaler Identität. Diese Faktoren führen dazu, dass Menschen anfällig für einfache Lösungen und starke Führungspersönlichkeiten werden.

Die Verrohung der Gesellschaft

Parallel zum Aufstieg radikaler Ansichten beobachten wir eine Verrohung der Gesellschaft. Öffentliche Diskurse sind zunehmend von Hass, Intoleranz und Gewalt geprägt. Soziale Medien tragen dazu bei, dass extreme Meinungen schneller verbreitet und verstärkt werden. Die Hemmschwelle für verbale und physische Gewalt sinkt, und die Gesellschaft wird gespalten. Diese Entwicklung gefährdet den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie.

Der Aufstieg von Usurpatoren

Führende politische Figuren wie Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping verkörpern diesen Wandel. Trump nutzte populistische Rhetorik und Polarisierung, um seine Anhänger zu mobilisieren und politische Gegner zu delegitimieren. Putin festigte seine Macht durch die Unterdrückung von Opposition und die Kontrolle über die Medien. Xi Jinping zentralisierte die Macht in China und schränkte die Freiheiten der Bevölkerung ein. Diese Führer stehen exemplarisch für den globalen Trend zu autoritärem Führungsstil und Machtkonzentration.

Die Wiederholung der Geschichte

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass solche Entwicklungen oft zu Instabilität und Konflikten geführt haben. Die 1930er Jahre sind ein warnendes Beispiel dafür, wie wirtschaftliche Krisen, soziale Spannungen und politische Radikalisierung zu Diktaturen und schließlich zu einem Weltkrieg führten. Die Frage, ob sich die Geschichte wiederholt, ist beunruhigend aktuell. Viele der Bedingungen, die damals zu extremen Regimen führten, sind auch heute wieder präsent.

Mögliche Folgen für unsere Welt

Die gegenwärtigen Entwicklungen könnten schwerwiegende Folgen für unsere Welt haben. Autoritäre Führer könnten die Demokratie weiter untergraben und die internationale Ordnung destabilisieren. Konflikte könnten zunehmen, sowohl innerhalb von Staaten als auch zwischen ihnen. Die Polarisierung der Gesellschaft könnte die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zur Lösung globaler Probleme wie Klimawandel, Armut und Migration schwächen.

Was können wir tun?

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, sich aktiv für Demokratie, Toleranz und Menschenrechte einzusetzen. Bildung spielt eine entscheidende Rolle, um Menschen für die Gefahren radikaler Ansichten und autoritärer Führung zu sensibilisieren. Der Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sollte gefördert werden, um den Zusammenhalt zu stärken. Auch die Medien haben eine Verantwortung, sachlich und ausgewogen zu berichten und der Verbreitung von Hass und Lügen entgegenzuwirken.

Fazit

Die Welt steht vor großen Herausforderungen. Der Vormarsch radikaler Ansichten, die Verrohung der Gesellschaft und der Aufstieg autoritärer Führer sind alarmierende Entwicklungen, die uns an die düsteren Kapitel der Geschichte erinnern. Es liegt an uns, diese Trends zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, um eine friedlichere und gerechtere Zukunft zu gestalten. Denn die Geschichte mag sich wiederholen, aber sie muss es nicht zwangsläufig tun, wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.

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Das Tagebuch der Wanderer/ Islamisten


Null Toleranz für Terror – volle Rückendeckung für die, die uns schützen

Ein Polizist wurde getötet. Wieder. Das ist kein Randthema, das ist ein Angriff auf die offene Gesellschaft – und auf jede Familie, die jemanden in Uniform hat. Wer Menschen im Dienst angreift, greift uns alle an.

Klare Kante gegen extremistische Gewalt

Es braucht unmissverständliche Konsequenzen gegen jeden gewalttätigen Extremismus – religiös, politisch oder sonstwie motiviert. Kein Relativieren, kein Zungenschlag, kein „Ja, aber…“:

  • konsequente Strafverfolgung,
  • Abschiebung, wo rechtlich möglich,
  • lückenlose Überwachung bekannter Gefährder nach geltendem Recht,
  • Unterbindung von Rekrutierungs- und Finanzierungsstrukturen.

Das hat nichts mit Religion zu tun – es hat mit Straftaten zu tun. Der Staat muss Täter adressieren und Strukturen zerschlagen, ohne Unschuldige unter Generalverdacht zu stellen. So schützt man Freiheit und Sicherheit.

Politik in der Pflicht

Sicherheitskräfte brauchen:

  • Ausrüstung, die dem Risiko entspricht,
  • Personal, das nicht am Limit arbeitet,
  • Rechtsklarheit, damit Eingriffe gerichtsfest sind,
  • Betreuung nach Einsätzen (psychologisch & rechtlich).

Wer Verantwortung trägt – auf kommunaler, Landes- und Bundesebene – muss das liefern. Lippenbekenntnisse nach einer Tat reichen nicht.

Gesellschaftliche Resilienz statt Angstökonomie

Terror will Angst erzeugen und die Gesellschaft spalten. Antworten wir mit:

  • Opferschutz und Unterstützung der Hinterbliebenen,
  • Zivilcourage und Melden von Radikalisierung,
  • Prävention, die Ausstiege ermöglicht, bevor aus Worten Taten werden,
  • einer öffentlichen Debatte, die hart in der Sache bleibt, ohne in Feindbilder zu rutschen.

Historischer Kompass

Religiöse Schriften und Figuren wurden in verschiedensten Epochen fortschrittlich und repressiv gelesen. Entscheidend ist, was wir heute daraus machen: Rechtsstaatlichkeit, gleiche Rechte von Frauen und Männern, Schutz von Minderheiten – das sind nicht verhandelbare Leitplanken. Wer sie mit Gewalt bricht, ist nicht „fromm“, sondern kriminell.

Was bleibt

Polizistinnen und Polizisten stehen oft zwischen uns und der blanken Gewalt. Sie verdienen Respekt, Ressourcen und Rückhalt. Und sie brauchen eine Öffentlichkeit, die klar unterscheidet: zwischen Glauben und Gewalt, zwischen Kritik und Hetze, zwischen berechtigter Wut und blindem Zorn.

Null Toleranz gegen Terror – maximale Treue zu unseren eigenen Prinzipien. Nur so bleibt die Gesellschaft, die wir verteidigen wollen, auch die Gesellschaft, in der wir leben möchten.

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Das Tagebuch der Wanderer/Klimawandel und Aggression


Alles fing an als ich vor 30 Jahren am damaligen Flugplatz Tempelhof in Berlin wohnte.
Irgendwann habe ich dort extreme Migräneanfälle bekommen und kein Arzt konnte etwas dagegen tun und Schmerzmittel wirkten nicht.
Dann kam ich an einen Arzt der mir MCP Tropfen empfahl, die damals noch weitaus wirksamer waren. Inzwischen taugen die auch nichts mehr, da die Zusammensetzung extrem verdünnt wurde und sie sind fast wirkungslos.
Damals war das anders und die Tropfen waren äußerst hilfreich.

Später lernte ich Leute kennen die genau dasselbe Problem mit den äußerst starken Migräneanfällen hatten und ich hatte das Gefühl das das alles in Beziehung miteinander stand.
Wir alle wohnten in unmittelbarer Umgebung zueinander und alle hatten extreme medizinische Probleme.
Ich begann zu recherchieren und stieß bald auf eine ziemlich merkwürdige Geschichte.

In Zeiten des kalten Krieges war die Überwachung des gegnerischen Luftraums extrem wichtig und deshalb hatten die Amerikaner rings um den Flughafen Tempelhof eine riesige Antenne rund um den Flughafen Tempelhof eingebuddelt.
Das Ding war wirklich gewaltig und wer genauere Informationen möchte kann hier weiter nachschauen.
In unmittelbarer Nähe aller Betroffener war damals ein Eingang zu der erwähnten Ringantenne und hier war die Abschirmung anscheinend weitaus geringer so das die Strahlung wohl fast ungehindert austreten konnte.
Und das ist wohl der Grund für die Gesundheitlichen Probleme der Betroffenen gewesen. Jedenfalls setzte bei allen fast sofort eine schlagartige Verbesserung des Gesundheitszustandes ein nachdem sie von dort fortgezogen sind, so auch bei mir denn ich bin in die die Nähe des Alexanderplatzes gezogen.

Auftritt HAARP.
Über das Haarpprojekt ist 1998 etwas bekannt geworden als die Grünen im Europaparlament die Abschaltung bzw. Einstufung des Projekts als Kriegswaffe durchsetzen wollten.
Bei dieser Aktion, die im Sande verlief, zeigten die Amerikanern den Europäern den Mittelfinger und machten ungeniert weiter.
Inzwischen halten die Europäer die Füße still, weil sie selbst solche Anlagen betreiben, unter anderem eine große Anlage in der Nähe von Trondheim aber auch hier im Land gibt es genug von diesen Anlagen.
Sie sind überall verteilt, auch in der Nähe von Berlin.
Sie dienen der militärischen Nachrichtenübermittlung da die dort verwendete Technik ohne Relaisstationen auskommt und praktisch nicht blockiert werden kann.
Was hat das ganze denn nun mit Klimawandel und Aggression zu tun? Absolut alles!!!

  • 1. Es sind Mikrowellenstrahlen die von den Projektoren abgestrahlt werden und diese Treffen nach dem Start auf die Ionosphäre und werden dort wie die Kugeln auf einem Billardtisch abgelenkt.
    An diesen Kollisionspunkten erhitzt sich die Atmosphäre extrem stark und da diese Technik inzwischen von allen benutzt wird, ist die Erwärmung der Atmosphäre dauerhaft.
    Es wird auf Teufel komm raus in der Atmosphäre durch die Militärs aller Staaten rumgeballert.
    Das, und nur das, ist der Grund für die „Erderwärmung“ und der Schwachsinn mit dem CO2 ist ein reines Ablenkungsmanöver und eine Verringerung des CO2 Ausstoßes würde bedeuten das die Leistung der Projektoren nach oben gefahren werden kann.
    Die Erwärmung der Erdatmosphäre wird sich also in jedem Fall erhöhen, da die MIlitärs nicht im Traum dran denken die Projektoren abzuschalten.
    Wer mehr Informationen haben möchte kann einfach das Stichwort „Ionosphärenheitzer“ bei Google eingeben.
  • 2. Die Frequenzen, die verwendet werden haben direkte Auswirkungen auf die Bereiche des Gehirns, die für das menschliche  Aggressionsverhalten zuständig sind und sie beschädigen dauerhaft angewandt, diese Bereiche und die betroffenen Menschen werden in ihrem Verhalten immer Aggressiver bis sie keinerlei Kontrolle mehr darüber haben und alles und jeden entweder Verletzen oder Töten.Dieses Problem betrifft uns ALLE.
    Das ist der wirkliche Grund für das massiv erhöhte menschliche Aggressionsverhalten, da man permanent von dieser Strahlung bombardiert wird und das mit der 5G Strahlung ist nur ein Nebengeplänkel dabei. Den Menschen wird im wahrsten Sinne des Wortes der Verstand weggebrannt und sie verwandeln sich in Zombies.

In der heutigen Welt wird durch die Medien und die Politiker so unglaublich viel gelogen und manipuliert das die Wahrheit, wie die Titanic, längst untergegangen ist.

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Das Tagebuch der Wanderer/ Maria Magdalena


Maria aus Magdala: Die verdrängte Erstzeugin.

These: Maria Magdalena war in der frühchristlichen Bewegung eine eigenständige, einflussreiche Gestalt — Heilerin, spirituelle Lehrerin, finanziell unabhängig. Die spätere Kirche „vermännlichte“ ihre Erzählung, bis aus der Erstzeugin eine reuige Sünderin wurde. Was wir heute „Jesus-Tradition“ nennen, ist — so meine Lesart—mindestens ebenso Kirchenpolitik wie Offenbarung.

1) Eine Frau mit Rang – vor jeder Umdeutung

In den Evangelien erscheint Maria aus Magdala als Zeugin von Kreuzigung und erste Verkünderin der Auferstehung. Eine Frau, die niemandem Rechenschaft schuldet, die reist, finanziert, heilt. All das sind Marker von Autorität — unabhängig von jeder späteren Legende. Meine Frage lautet: Was, wenn vieles, was man Jesus zuschreibt, zuerst mit ihr verbunden war — Lehre, Heilung, Charisma?

2) Institution statt Charisma – die „Vermännlichung“

Mit der Institutionalisierung der Kirche (4. Jh.) verengt sich das Amt. Das Konzil von Laodicea untersagt Frauen den Altardienst und die Ordination (umstrittene Kanones, aber symptomatisch). Solche Verbote implizieren: Vorher wirkten Frauen real im Amt — Apostelinnen, Diakoninnen, Leiterinnen.

Das Problem: Die Quellenlage gibt Maria Magdalena weiterhin Vorrang. Man kann sie nicht löschen — also umdeuten.

3) Die große Verschmelzung: von Apostolin zur Sünderin

Der syrische Lehrer Ephräm (4. Jh.) verwebt unterschiedliche Frauenfiguren: die Namenlose bei Markus/Matthäus, die Sünderin bei Lukas, Maria Magdalena (Lk 8,2: „sieben Dämonen“).
Gregor der Große (591) macht daraus Lehrmeinung: Maria Magdalena = Sünderin = Wohltäterin = Schwester des Lazarus. Zudem prägt er die Deutung der „Sünden“ als sexuelle Verfehlungen. Ergebnis: Aus der Apostolin wird die Prostituierte, aus Autorität wird Reue. Erst 1969 revidiert Rom offiziell diesen Komplex — zu spät, zu tief sitzt das Bild.

4) Machttechnik mit Heiligenschein

So lese ich die Geschichte: Wo Frauen als geistliche Subjekte auftreten, greift die Institution zu Narrativmanagement. Nicht durch offene Abwertung, sondern durch ikonische Neuordnung: Aus dem Lehren wird Lauschen, aus dem Führen Folgen, aus dem Ursprung Abgeleitetes. Dass dabei Gewalt im Namen Gottes — Kreuzzüge, Pogrome, Hexenverfolgungen — politisch abgesegnet wurde, ergänzt das Muster: Macht geht vor Gnade.

5) Provokation (als Frage formuliert)

  • Was, wenn „Jesus“ in Teilen Literatur ist — ein Redaktionsprodukt, das in einer männlich dominierten, weitgehend analphabetischen Welt Ordnung stiften sollte?
  • Was, wenn Maria die Trägerin war — und der männliche Held konstruiert, um Autorität an Männerkörper zu binden?

Ich weiß: Das ist provokant. Aber die historische Spur der Umdeutung ist greifbar — und sie zeigt, wie Narrative Autorität verteilen.

6) Warum das heute zählt

Weil Repräsentation die Deutungshoheit über Gott, über Körper, über Freiheit prägt. Wenn die Erstzeugin zur Sünderin umgeschrieben wird, schrumpft die Welt der Frauen. Wenn wir das benennen, weiten wir den Raum wieder.

7) Coda: Die Hand, die zuerst berührt

Auf der Bühne der frühen Bewegung sehe ich sie zuerst: die Hand Marias, die berührt, verkündet, ordnet — nicht als Beiwerk, sondern als Ursprung.
Wenn das stimmt, ist die „Unkenntlichmachung“ nicht nur Anekdote, sondern Kern der Sache. Und die Korrektur nicht Luxus, sondern Gerechtigkeit—gegenüber einer wahrhaft großen Frau.

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Das Tagebuch der Wanderer/ Glaube

„Und Gott schuf den Menschen zu
seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er
ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ Gen. 1, 27


Wer spricht hier eigentlich? Bibel, Macht – und Michelangelos Gegenrede

Ich fand einen bestimmten biblischen Satz schon immer seltsam.
Wer kann wissen, was „Gott“ gesagt oder getan haben soll? Warum der Sprung von der Einzahl („ihn“) zur Mehrzahl („sie“)? Und was ist die tiefere Bedeutung von Michelangelos „Erschaffung Adams“?

1) Wer legt Gott Worte in den Mund?

Meine These ist schlicht: Gott hat nichts gesagt – Menschen haben gesprochen.
Die Texte, die wir Bibel nennen, wurden von Menschen verfasst, redigiert, kanonisiert: Mönche, Theologen, Päpste, Fürsten – mit Interessen, Dogmen, Agenda. Vieles darin ist Überlieferung und Deutung, manches Übernahme aus älteren Religionen und Mythen. Die „Konstantinische Schenkung“ ist das Paradebeispiel: ein Dokument, das die Kirche später selbst als Fälschung anerkennen musste – und das dennoch über Jahrhunderte politische Macht stützte.

Aus „Gott will …“ wurde immer wieder ein politischer Imperativ. So rechtfertigte man Kreuzzüge, Pogrome, Hexenverfolgungen – Gewalt gegen das Andere, das Abweichende, oft gegen Frauen. Nicht Gott handelte, Institutionen handelten – und begründeten es mit Gott.

2) Realität der Institution – nicht des Himmels

Es gibt eine Blutspur der Geschichte, für die Kleriker, Fürsten, Funktionäre Verantwortung tragen. Nicht jeder Gläubige, nicht jede Kirche – aber Institutionen, die Macht in Gottes Namen ausübten. Opfer wurden selten rehabilitiert, Täter noch seltener konsequent zur Rechenschaft gezogen. Das ist keine Lästerlust, sondern geschichtliche Nüchternheit.

3) Michelangelo: das Wagnis der versteckten Botschaft

Michelangelo († 1564) war ein Genie – und er war mutig. Er schob Andeutungen in seine Kunst, die ihm, offen ausgesprochen, den Scheiterhaufen eingebracht hätten. In der „Erschaffung Adams“ liegt eine dieser Andeutungen: Die Gottfigur mit Engeln ist in Form und Kontur verblüffend kongruent mit einem Seitenriss des menschlichen Gehirns – inklusive markanter Regionen. Das Bild lässt sich so lesen: Bewusstsein (das Gehirn) erzeugt das Bild Gottes, nicht umgekehrt.

Auch die Gestik ist Aussage: In der heute sichtbaren Version wirkt Gott der aktive und Adam der passive Pol. Es gibt die plausible Lesart (und Hinweise in Skizzen und Übermalungen), dass ursprünglich Adams Finger den aktiveren Impuls gab. Die Deutung zugespitzt: Der Mensch erschafft Gott in seinem Bilde.

Diese Lesart ist keine Pflicht – aber eine mögliche und, historisch betrachtet, kühne Deutung.

4) Die Frage hinter allen Fragen

Wenn Menschen Gott sprechen lassen, müssen wir fragen: Wer spricht – und wofür? Wo endet Glaube als existenzielles Vertrauen, wo beginnt Machttechnik? Wo wird Spiritualität zur Legitimation?
Es geht nicht darum, persönliche Gotteserfahrungen zu pathologisieren. Es geht darum, Institutionen nicht mit Transzendenz zu verwechseln.

5) Umkehr der Formel

Die biblische Formel „Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde“ kann man umdrehen – zumindest als kritische Gegenthese:

Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde – als Spiegel seiner Sehnsucht, seiner Angst, seiner Ordnungsliebe und seines Machtwillens.

Ob man diese Umkehr teilt oder nicht: Sie zwingt uns, Verantwortung zu übernehmen. Denn wenn Gott nicht der Autor jedes Satzes ist, den wir ihm zuschreiben, dann sind wir es – und müssen uns an unseren Worten und Taten messen lassen.

6) Coda

Vielleicht ist Michelangelos versteckte Botschaft genau das: Erkennt euch selbst.
Nicht, um zu entgöttlichen, sondern um das Heilige vom Herrschaftsgerede zu trennen. Nur dann kann Glaube trösten – und Macht sich rechtfertigen müssen.

Zwischen Himmel und Hirn liegt kein Gegensatz, sondern eine Frage: Wer spricht – und mit welcher Verantwortung?

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Das Tagebuch der Wanderer/ 911 und Corona


Warnruf nach Eisenhower

„Wir in den Institutionen der Regierung müssen uns vor unbefugtem Einfluss … durch den militärisch-industriellen Komplex schützen … Nur wachsame und informierte Bürger …“
Dwight D. Eisenhower, Abschiedsrede 1961

11. September 2001. In meiner Sicht regt sich genau jener Apparat, vor dem Eisenhower warnte: der militärisch-industrielle Komplex. Der alte Feind des Kalten Krieges ist bankrott — neue Feinde werden gebraucht. Die Maschine will Schmierstoff: Geld in unvorstellbaren Summen, Blut von Unschuldigen.

Ich sehe Dämonen in Vorstandsetagen — nicht horntragend, sondern maßgeschneidert — die dem Götzen Mammon dienen. Wen kümmert, wer unter Stahltrümmern liegt; wichtig ist die Dividende. Ihre Kinder ziehen nicht in den Krieg. Sie kennen die Algorithmen von Profit ohne Verlust. Suchst du Schuldige? Schau in die Villen fernab jeder Front.

Macht braucht Mythen. Also werden Glauben und Gefühle geborgt — von Kanzeln, Minaretten, Kathedern. Es ist die alte Liturgie der Mobilmachung: heiliger Zorn, geweihtes Leid, geölte Lieferketten.

Und während der MIK die Welt vermisst, wächst — wieder aus meiner Sicht — sein Zwilling: der medizinisch-industrielle Komplex. Auch hier: Märkte, Margen, Menschen. Angst ist ein hervorragender Hebel. Man setzt auf Panik, feiert sich im Heldenlicht der Heilung, und am Ende hat die Bilanz gewonnen. (Dass ich Corona in diesem Kontext als Waffe deute, ist meine Position — keine Aufforderung, Medizin zu meiden. Ich kritisiere Machtkonzentration, Intransparenz und Gier.)

Eisenhowers Satz bleibt die Messlatte: Wachsamkeit. Informierte Bürger, die den Anschluss zwischen Verteidigungsmaschinerie und friedlichen Zielen erzwingen, damit Sicherheit und Freiheit gemeinsam wachsen. Nichts davon ist selbstverständlich. Alles davon ist Arbeit.

Ich plädiere für genau das:

  • Offenlegung von Interessen, Geldflüssen, Verträgen.
  • Grenzen zwischen öffentliche Aufgabe und privatem Profit.
  • Rechenschaft für Entscheider, die Menschenleben in Kennzahlen zerlegen.
  • Und vor allem: für Bürger, die fragen, prüfen, widersprechen — ohne Keulen, mit Rückgrat.

Denn am Ende ist der komplexeste Komplex der, den wir nicht mehr bemerken.

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Das Tagebuch der Wanderer/ Corona


Auch das Thema Corona will ich nicht einfach so vorbeigehen lassen, da mir hier auch eine Menge seltsamer Widersprüche aufgefallen sind.
Diese Widersprüche und Hinweise müssten dringend geklärt werden, da sie auf einen unvorstellbar tiefen Sumpf an Verschwörung, Korruption, Vorteilnahme, Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge in mehreren tausend Fällen und vieles mehr hindeutet.

Fangen wir mit dem Begriff „Corona“, so wie er in Politik und Medien dargestellt wird.
Da wäre einmal die Bezeichnung „SARS-Covid-19-2.
Diese Bezeichnung beschreibt NICHT den Virus, sondern das Testverfahren.

1. SARS. Dabei geht es um den „SARS“ Virusausbruch in China von 2003. Dieser Virus ist damals NICHT eingedämmt worden und konnte sich 17 Jahre ungehindert über die ganze Welt ausbreiten.

2. Covid-19. Bedeutet „Corona Virus desease 2019“ und beschreibt das, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, das Inhouse Testverfahren der „Charite“. Dieses Testverfahren, das wohl überall angewendet wurde, zählt nur auf welche „üblichen Verdächtigen“ im Krankheitsfall vorhanden sind.

3. -2. Bei diesem Teil der Bezeichnung geht es um den „Hinweis“ das der ursprüngliche „SARS“ Virus, mutiert sein soll.
Wie auch immer, wir kommen immer wieder auf den Virusausbruch von 2003 zurück.

Nun ein Beispiel:
Ein Patient wird mit unklarer Diagnose ins Krankenhaus eingeliefert. Dann wir ein „Abstrich“ gemacht um festzustellen Welche BAKTERIEN und VIREN beim Patienten vorhanden sind, die für Probleme sorgen. Und es sind IMMER eine ganze Gruppe von denen vorhanden.
Und um es kurz zu machen: „JEDER MENSCH HAT VON FRÜHESTER KINDHEIT AN, EINE GANZE GRUPPE VON CORONAVIREN IN SICH“, das haben mir mehrere Mediziner im Gespräch bestätigt.
Und diese Burschen sorgen jedes Jahr wieder für gesundheitliche Probleme wie Grippe, Lungenentzündung, Erkältung und was da sonst noch im Herbst auftaucht.
Also stellt dieser „Test“ nur fest, was ohnehin immer vorhanden ist, nicht mehr und nicht weniger.
Was jetzt passiert, ist das alles, außer den Coronaviren unter den Tisch gekehrt wird und ausschließlich SIE für den kritischen Zustand des Patienten verantwortlich gemacht werden.
Das hat mit ernsthafter und guter Diagnostik genau soviel zu tun, wie „Kaffeesatzlesen“ mit einer professionellen Marktanalyse.

Nehmen wir uns einmal die Corona Berichterstattung vor.
In den Medien wurde am Anfang behauptet, das es sich um einen neuen SARS Ausbruch von einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan handelte und das sich der Virus dann über Reisende, die aus Wuhan zurückkehrten, überall ausgebreitet hat.
Das war ganz offensichtlich eine dreiste Lüge. Denn alle gehen inzwischen davon aus das es sich um eine „Mutierte“ Version des 2003 Virus handelt.
Die GESAMTE Berichterstattung in der Anfangszeit über die Ausbreitung der „Pandemie“ ist also schlichtweg gelogen.
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen das nicht mehr von Vorerkrankungen die Rede ist.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt denn die Mortalitätsrate wurde immer mit den Vorerkrankungen in Beziehung gebracht und der „Coronavirus“ war immer nur ein „beteiligter Faktor“ am Tod des Patienten.
Da die Erwähnung von Vorerkrankungen jetzt nicht mehr stattfindet sieht es so aus als wäre der Virus allein die Todesursache, aber die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt davon sein.
Kommen wir einmal zu den Corona Erkrankungen im Ausland. Hier ist speziell Italien und die USA zu nennen, da diese Länder als der Vorhof zur Hölle beschrieben wurden.

1. Italien.
Hier gab es mutmaßlich eine extrem erhöhte Mortalitätsrate in Norditalien und die Patienten starben dort wie die Fliegen.
Vielleicht  erinnert sich der eine oder andere noch an ein Vorkommnis aus den 90er Jahren um die Stadt Seweso und die Katastrophe, um das Giftgas DIOXIN.
Wenn man sich mal die Mühe macht und recherchiert, dann findet man sehr schnell heraus das das Ausbreitungsgebiet des DIOXIN´s nahezu identisch ist mit dem Gebiet, in dem die hohen Sterblichkeitsraten durch den „Coronavirus“ vorkamen. Ein Zufall?
Nichts davon wurde in den Medien erwähnt.
Erinnert sich jemand an die nur kurz aufgeflackerte Meldung wonach der Virus in Abwasserproben von italienischen Städten nachgewiesen wurde und zwar VOR dem mutmaßlichen Ausbruch in Italien.
Diese Meldung war ganz schnell wieder weg, was meiner Meinung einen deutlichen Hinweis auf die Authentizität ist.
Bei uns kam vor ein paar Wochen die Meldung wonach man das Abwasser in den deutschen Städten als Indikator für die Ausbreitung des Virus nutzen könnte. Ein Zufall?
Im übrigen könnte das bedeuten das der Virus auch über das Trinkwasser übertragen wird, das würde jegliche Maskenpflicht ad absurdum führen.

2. USA.
Hier trifft der Virus vor allen Dingen die Bevölkerungsschichten der Farbigen und der Hispanics (Südamerikaner).
Diese Menschen können sich dank des amerikanischen Kapitalismus in den allermeisten Fällen keinerlei medizinische Hilfe leisten.
Bei diesen Menschen sind die allermeisten völlig übergewichtig durch den ständigen „Genuss“ von MC Donalds und Co, mit allen daraus resultierenden negativen Nebeneffekten.
Jeder Arztbesuch stürzt diese Menschen in tiefe Schulden die sie meistens nicht zurückzahlen könnten. deshalb gehen sie nicht zum Arzt.
Da sie sich keine durchgehende medizinische Versorgung, wie die in unserem Land (noch) vorhanden ist, leisten können, sind sie die Opfer auf den Schlachtbänken der Reichen, die den Götzen Mammon und Gier geopfert werden.

Interessant wird es wenn man den Begriff „Pandemie“ bei Google eingibt, dort kommt man ganz schnell auf das „Robert Koch Institut“, meine ganz speziellen Lieblinge.
Es ist wirklich unglaublich wie viele „Pandemien“ das „Robert Koch Institut“ vermeldet hat und jede liest sich wie die Generalprobe für diese „Pandemie“. nur bei keiner gab es solche Auswirkungen wie bei dieser hier.
Lasst uns mal das „Robert Koch Institut“ unter die Lupe nehmen.
Ich erinnere mich noch genau an die erste Pressekonferenz die das RKI zum Thema Coronavirus gab, und die war wirklich ein Genuss.
Eine ganze Reihe von Virologen, saßen wie die Hühner auf der Stange vor den Journalisten und sollten diese „Aufklären“.
Ich habe wirkliche sehr sehr selten soviel kommunikative „Unfähigkeit“ versammelt gesehen wie in diesem Moment, denn keiner dieser „Fachleute“ konnte auch nur ansatzweise, ein für die wartenden Journalisten, verständliches Wort rausbringen.
Es war wie die Pressekonferenz versammelter Außerirdischer, die versuchen in marsianisch zu kommunizieren.
Wenn man sich intensiver mit diesen „Fachleuten“ beschäftigt, bemerkt man ganz schnell einen ziemlich widerlichen Geruch nach mutmaßlicher Korruption und Bestechlichkeit.
Wobei mutmaßliche Bestechlichkeit noch das harmloseste ist, über das man stolpert, viel gravierender ist der Verdacht auf Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge in wahrscheinlich mehreren tausend Fällen. (siehe Links)
https://taz.de/Kontakte-zu-Pharmafirmen/!5191620/
https://www.welt.de/wissenschaft/article1674454/Impfanweisungen-aus-der-Pharmaindustrie.html
https://ehgartner.blogspot.com/2011/08/die-tricks-des-robert-koch-instituts.html
https://www.freitag.de/autoren/diaphanoskopie/pharmaindustrie-und-medizinbetrieb
https://www.impf-info.de/12-allgemeines/200-transparenz-bei-der-stiko-die-hintergr%C3%BCnde.html
https://www.arznei-telegramm.de/html/2007_04/0704033_02.html
https://www.aerzteblatt.de/archiv/80995/Interview-mit-Prof-Dr-rer-nat-Dr-med-Friedrich-Hofmann-(Universitaet-Wuppertal)-Ex-STIKO-Vorsitzender-Unmut-hinter-den-Kulissen
https://www.fr.de/panorama/pharmafirmen-bezahlen-impfberater-11660809.html
Und das ist nur eine kleine Auswahl des Sumpfes den das RKI umgibt, und er stinkt sowas von gewaltig das einem übel werden könnte.
Es ist sehr bedauerlich das die Staatsanwaltschaft sich nicht mit diesem korrupten Institut beschäftigt und die Verantwortlichen aus dem Verkehr zieht.

Es ist eine Sache, ob Mediziner oder medizinische Einrichtungen wirklich für die Patienten das Beste wollen, oder ob sie nur am finanziellen Fortkommen der Verantwortlichen interessiert sind.
Durch Corona haben sich die finanziellen Schleusen für die Beteiligten Personen und Einrichtungen in schier unvorstellbarem Maße geöffnet und einzigartige Raubzüge haben unter dem Deckmantel der „Corona Pandemie“ stattgefunden und finden weiterhin statt.

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Das Tagebuch der Wanderer/ Per Defintition2


Zur Ehrenrettung der „Verschwörungstheoretiker“

Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ ist zum Schimpfwort verkommen — Synonym für Spinner, Weltfremde, Durchgeknallte. Ich halte das für falsch. Ohne Menschen, die unter der Oberfläche wühlen, würde viel von dem Sumpf aus Macht, Geld und Interessen gar nicht erst hochkommen.

Ja, gerade Politik und Medien schießen am schnellsten gegen Zweifelnde. Das wirkt bisweilen wie hektisches Bellen — und ist doch verständlich: Narrative sichern Einfluss. Aber Lüge und Halbwahrheit sind kein Randphänomen, sie sind Systemrisiko. Schon Machiavelli empfahl, es mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen, wenn der Machterhalt es verlangt. Spätere Beispiele — von „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ bis zu „Ich hatte keinen Sex …“ — zeigen, wie elastisch Wahrheit in Amt und Würden sein kann.

Was ich unter „Verschwörung“ verstehe

Eine Verschwörung ist die geheime Zusammenarbeit zum Nachteil Dritter. Historisch finden wir sie eher oben (Politik, Wirtschaft, Militär) als unten. Wer danach fragt, ist nicht automatisch gefährlich — sondern oft nur unbequem.

Der Mechanismus: Lüge, Glaube, Sanktion

„Die Lüge braucht den, der ihr glaubt.“

So einfach — und so hart. Wer glaubt, stützt das Konstrukt. Wer zweifelt, wird sanktioniert: lächerlich gemacht, ausgegrenzt, gleichgesetzt mit Verbrechern. Oft sind es aber gerade die Hartnäckigen, die Jahre später als Anstoß für Aufklärung sichtbar werden.

Beispiele (Auswahl)

  • Politische Täuschungen und Skandale (Watergate, Parteispenden, Abgasaffäre).
  • Kriegsbegründungen mit fragwürdigen Behauptungen (Stichworte von Tonkin bis Massenvernichtungswaffen).
  • Mediale Frames und Inszenierungen, die später korrigiert werden.
  • Kartelle und Verbrauchertricks im Kleinen (Schrumpfpackungen, Preisabsprachen).

Es geht mir nicht darum, jede Gegenmeinung zur Wahrheit zu erheben. Es geht darum, das Recht auf Zweifel zu verteidigen — und die Pflicht, begründet zu zweifeln.

Warum der Begriff vergiftet wurde

„Verschwörungstheorie“ funktioniert heute als Diskreditierungskeule. Sie erspart die Auseinandersetzung. Statt Belege, Motive, Mittel, Nutzen zu prüfen, etikettiert man. So wird Debatte durch Etikett ersetzt. Das schadet der Öffentlichkeit — und nützt denen, die Ungenauigkeiten brauchen.

Was ich mir wünsche

  • Begriffe entgiften: Verschwörung ≠ Wahn, Kritik ≠ Hass.
  • Prüfregeln statt Keulen: Wer profitiert? Welche Quelle? Welche Gegenprüfung?
  • Fehlerkultur: Auch die eigene These darf fallen, wenn Fakten es verlangen.
  • Zivilcourage: Die, die leise und sorgfältig arbeiten, verdienen Schutz, nicht Spott.

Schluss

Ob wir wollen oder nicht: Verschwörungen existieren, ebenso wie Mythen. Dazwischen liegt das Feld der Mündigkeit. Wer „Verschwörungstheoretiker“ pauschal beschimpft, verwechselt Kritik mit Chaos. Wer ernsthaft fragt, schützt die Wirklichkeit vor der bequemen Realität — und das ist in einer Demokratie kein Makel, sondern Dienst.

Langsam, aber sicher wachen mehr Menschen auf. Das ist gut so. Nicht, um neue Dogmen zu schaffen — sondern um aufrecht zu prüfen, zu denken, zu benennen.

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Das Tagebuch der Wanderer/ per Definition 1


„Alles Zufall?“ – Über Verschwörungen, Narrative und unsere Wahrnehmung

„In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn es so passiert, kann man davon ausgehen, dass es genauso geplant war.“
Franklin D. Roosevelt

„Die Realität hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun.“
Helmut Kohl

„Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns den Krieg in 20 Jahren garantiert.“
David Lloyd George, zum Versailler Vertrag

„Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“
(Churchill zugeschrieben)

„Alles Lüge.“
Karl-Heinz Köpcke, nach der 20:15-Tagesschau

Ich möchte etwas ansprechen, das mich seit längerem beschäftigt: die Begriffe „Verschwörung“, „Verschwörungstheoretiker“, Corona – und die massiven Ungenauigkeiten, die über Medien und andere Kanäle kursieren.

Was ist eine Verschwörung?

Eine Verschwörung ist die geheime Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter.
Seit Jahrtausenden werden Verschwörungen – so mein Blick – vor allem von Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär betrieben. Das „einfache Volk“ war selten Täter, fast immer Betroffener.

Die folgende Liste ist nicht vollständig, sie skizziert nur den weiten Rahmen:

  1. Catilinarische Verschwörung – Umsturzversuch des Senators Catilina in Rom.
  2. Mord an Gaius Julius Cäsar – ein Komplott mehrerer Senatoren um Brutus und Cassius.
  3. Vernichtung der Tempelritter – politisch-ökonomischer Schlag des französischen Königs.
  4. Kreuzzug gegen die Katharer – geistliche Parole, weltliche Beute.
  5. 20. Juli 1944 – eine Verschwörung mit positiver Zielsetzung (Stauffenberg).
  6. Watergate – Machtmissbrauch und Vertuschung, am Ende der Rücktritt Nixons.
  7. JFK – bis heute umstrittene Täterschaft, offizielle und alternative Deutungen prallen aufeinander.
  8. Tonkin-Zwischenfall – Katalysator für den Vietnamkrieg.
  9. HAARP & Co. – militärisch-technische Programme, die Misstrauen wecken.
  10. 11. September 2001 / Irak – Anschläge, Narrative, Rohstoffkriege – die Diskurse reißen nicht ab.
  11. „Fellowship Foundation“ – religiös-politische Einflussnetzwerke.
  12. Schwarzgeldkonten – illegale Parteienfinanzierung.
  13. Abgasskandal – systemischer Betrug zu Lasten der Kunden und der Luft.
  14. Pharmaskandale – Präparate mit schweren Nebenwirkungen; Listen, Prozesse, Leid.
  15. Pearl Harbor – alte Debatten um Vorwissen und politisches Kalkül.
  16. Coventry – der Preis der Geheimhaltung (Enigma) als historische Kontroverse.
  17. Hitler–Stalin-Pakt – Realpolitik, geteilter Raub an Polen.
  18. Kinderraub unter Franco – Staatsverbrechen, zähe Aufarbeitung.

Man muss nicht einmal so weit gehen. Ein Gang in den Supermarkt genügt: Schrumpfpackungen, versteckte Preiserhöhungen, Kartelle – das sind Verschwörungen im Kleinen, die ab und zu auffliegen und dann beim Kartellamt landen. Der Schmutz ist groß, tief – und er stinkt.

Begriffsklärung statt Keule

Das Wort „Verschwörungstheorie“ ist zur Keule geworden. Es wird oft benutzt, um Fragen zu diskreditieren, bevor sie gestellt sind. Dabei gilt:

  • Nicht jede Theorie ist wahr.
  • Nicht jede offizielle Version ist es auch.
  • Entscheidend sind Belege, Motive, Mittel, Nutzen – und die Offenheit, Widersprüche auszuhalten.

Realität vs. Wirklichkeit

Hier treffen sich die Zitate von oben: Realität ist, was erzählt wird, Wirklichkeit ist, was ist. Zwischen beiden liegt ein Graben aus Interessen, Angst, Macht, Bequemlichkeit. Wer den Graben überqueren will, braucht Klarheit und Geduld – und er muss aushalten, dass beliebte Erzählungen bröckeln, auch die eigenen.

Warum das wichtig ist

Weil Narrative steuern, wie wir entscheiden: in Pandemien, Kriegen, Finanzkrisen.
Weil Transparenz kein Luxus ist, sondern Schutz.
Weil Sprache Felder setzt: Wer ständig „Zufall“ sagt, schenkt Strukturen Unsichtbarkeit.

Mein Vorschlag

  • Begriffe entgiften: „Verschwörung“ sachlich gebrauchen, nicht als Schimpfwort, nicht als Freifahrtschein.
  • Fragen priorisieren: Cui bono? Wer profitiert? Wer zahlt? Wer schweigt?
  • Quellen staffeln: Primärquellen > geprüfte Sekundärquellen > Kommentare.
  • Fehlerkultur: Auch die eigene These darf fallen, wenn die Fakten es verlangen.
  • Alltag schärfen: Bei Packungsgrößen, Verträgen, Gebühren – Mikroaufklärung gegen Mikro-Manipulation.

Am Ende geht es nicht um Zynismus, sondern um Mündigkeit. Die Welt ist komplex genug. Wir müssen sie nicht noch mit bequemen Lügen verstellen – egal, aus welcher Richtung sie kommen.

Kurz: Verschwörungen existieren. Mythen auch. Dazwischen liegt unsere Aufgabe: prüfen, denken, benennen. Nicht alles ist Zufall. Nicht alles ist Plan. Aber vieles ist machbar – und damit auch verantwortbar.

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Das Tagebuch der Wanderer / Über den Zustand des Menschen


Vom Guten – und vom Gleichgewicht

Der Mensch ist gut. So sollte es sein.
Aber erkennen wir das Gute noch? Unsere Zeit wirkt, als liefe sie aus dem Ruder — laut, schnell, grob. Tugenden, die einst König Artus’ Runde prägten — Ehre, Mitgefühl, Nächstenliebe, Schutz der Schwachen—gelten vielen als Relikte. Leise Menschen werden für schwach gehalten; Besonnenheit wird mit Feigheit verwechselt. Dabei sind gerade diese Qualitäten Hochleistung der Seele.

Allzu oft bestimmen heute Stimmen den Takt, die nur Lautstärke kennen. In Führungsetagen erhebt sich zu häufig das Recht des Stärkeren zur Methode; Verantwortung wird nach unten delegiert, Schuld nach außen. Zwischen Profit und Prestige verliert sich das Maß. Die Folgen sehen wir — im Kleinen wie im Großen: kalte Entscheidungen, heiße Konflikte, Lebensläufe, die unter Rädern geraten.

Wie konnte es soweit kommen?
Weil wir es zugelassen haben.

Das Universum sucht Ausgleich. Unsere Aufgabe ist, die Waage zurückzustellen — nicht mit Zorn, sondern mit Haltung. Mein Traum: dass die alten Tugenden wieder Oberhand gewinnen. Nicht als Nostalgie, sondern als Zukunftstechnik.


Freitags Nachmittag – Die Übung zum Ausgleich

Ich beginne ab heute, jeden Freitag, mit einer einfachen, kraftvollen Praxis. Mach gern mit — für dich, für eure Familie, für die große Waage.

Das Ritual am Wasser

  1. Ort wählen: Ein ruhiges Gewässer in deiner Nähe (Teich, See, breiter Flussabschnitt, Hafenbecken). Glatte Oberfläche hilft.
  2. Zwei Steine finden:
    • Stein A = Problem (Konflikt, Angst, Verstrickung)
    • Stein B = Lösung/Ausgleich (Frieden, Klarheit, gerechte Ordnung)
  3. Ankommen (1–2 Minuten): Stehen. Atmen. Die Schultern weich werden lassen.
  4. Benennen: Flüstere für dich, wofür Stein A steht. Dann wirf ihn. Beobachte die Wellen.
  5. Ausrichten: Lege die Hand kurz aufs Herz. Formuliere für Stein B, was entstehen soll (z. B. „Einsicht + faire Vereinbarung“). Wirf ihn so, dass seine Wellen auf die ersten treffen.
  6. Sehen: Verfolge, wie sich die Muster überlagern und beruhigen. Sag innerlich: „Ausgleich stellt sich ein.
  7. Abschluss: Dank. Eine Verbeugung — vor dem Wasser, vor der Aufgabe, vor dir.

Kein Wasser in der Nähe?
Stell dir eine Schale mit Wasser bereit (zu Hause, Balkon). Oder führe die Übung im Geist aus: Stelle dir die Oberfläche, beide Würfe und die überlagernden Wellen so klar wie möglich vor. Wirkung folgt der Ausrichtung.

Für Geübte – Feintuning

  • Nutze Atemzahlen (z. B. 4–7–8) vor dem Wurf, um dich zu zentrieren.
  • Formuliere positiv und konkret („klare, faire Einigung bis …“ statt „kein Streit mehr“).
  • Wiederhole bei Bedarf täglich kurz (30–60 Sek.) im Geist, freitags 21:00 dann am Wasser.

Nachverfolgung

  • Führe ein Ritual-Journal: Datum, Thema, Beobachtungen, Veränderungen.
  • Achte auf kleine Marker in der Woche: unerwartete Gespräche, neue Optionen, Temperaturwechsel im Konflikt. Ausgleich zeigt sich oft leise, bevor er sichtbar wird.

Haltung statt Lärm

Diese Übung ist kein Zaubertrick und ersetzt weder Recht noch Verantwortung. Sie ist ein Impulsgeber: Sie richtet dich auf Würde, Klarheit und Mut zur Gerechtigkeit aus — und sie lädt das Feld ein, mitzuschwingen. Sanftmütige sind nicht wehrlos. Sie sind gerichtet.

Wenn viele von uns Freitags die gleiche Welle setzen, entsteht Kohärenz. Das ist Physik und Ethik zugleich.

Sag mir gern, was sich bei dir verändert hat.
Und dann arbeiten wir gemeinsam am Großen Guten: leise, beharrlich, wirksam.

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