Das Tagebuch der Wanderer/ Islamisten


Null Toleranz für Terror – volle Rückendeckung für die, die uns schützen

Ein Polizist wurde getötet. Wieder. Das ist kein Randthema, das ist ein Angriff auf die offene Gesellschaft – und auf jede Familie, die jemanden in Uniform hat. Wer Menschen im Dienst angreift, greift uns alle an.

Klare Kante gegen extremistische Gewalt

Es braucht unmissverständliche Konsequenzen gegen jeden gewalttätigen Extremismus – religiös, politisch oder sonstwie motiviert. Kein Relativieren, kein Zungenschlag, kein „Ja, aber…“:

  • konsequente Strafverfolgung,
  • Abschiebung, wo rechtlich möglich,
  • lückenlose Überwachung bekannter Gefährder nach geltendem Recht,
  • Unterbindung von Rekrutierungs- und Finanzierungsstrukturen.

Das hat nichts mit Religion zu tun – es hat mit Straftaten zu tun. Der Staat muss Täter adressieren und Strukturen zerschlagen, ohne Unschuldige unter Generalverdacht zu stellen. So schützt man Freiheit und Sicherheit.

Politik in der Pflicht

Sicherheitskräfte brauchen:

  • Ausrüstung, die dem Risiko entspricht,
  • Personal, das nicht am Limit arbeitet,
  • Rechtsklarheit, damit Eingriffe gerichtsfest sind,
  • Betreuung nach Einsätzen (psychologisch & rechtlich).

Wer Verantwortung trägt – auf kommunaler, Landes- und Bundesebene – muss das liefern. Lippenbekenntnisse nach einer Tat reichen nicht.

Gesellschaftliche Resilienz statt Angstökonomie

Terror will Angst erzeugen und die Gesellschaft spalten. Antworten wir mit:

  • Opferschutz und Unterstützung der Hinterbliebenen,
  • Zivilcourage und Melden von Radikalisierung,
  • Prävention, die Ausstiege ermöglicht, bevor aus Worten Taten werden,
  • einer öffentlichen Debatte, die hart in der Sache bleibt, ohne in Feindbilder zu rutschen.

Historischer Kompass

Religiöse Schriften und Figuren wurden in verschiedensten Epochen fortschrittlich und repressiv gelesen. Entscheidend ist, was wir heute daraus machen: Rechtsstaatlichkeit, gleiche Rechte von Frauen und Männern, Schutz von Minderheiten – das sind nicht verhandelbare Leitplanken. Wer sie mit Gewalt bricht, ist nicht „fromm“, sondern kriminell.

Was bleibt

Polizistinnen und Polizisten stehen oft zwischen uns und der blanken Gewalt. Sie verdienen Respekt, Ressourcen und Rückhalt. Und sie brauchen eine Öffentlichkeit, die klar unterscheidet: zwischen Glauben und Gewalt, zwischen Kritik und Hetze, zwischen berechtigter Wut und blindem Zorn.

Null Toleranz gegen Terror – maximale Treue zu unseren eigenen Prinzipien. Nur so bleibt die Gesellschaft, die wir verteidigen wollen, auch die Gesellschaft, in der wir leben möchten.

Views: 22