Das Tagebuch der Wanderer/ Die schwarze Welt ist zurück

Die schwarze Welt

Sie ist zurück.
Anfang Januar diesen Jahres hat die schwarze Welt wieder an unserer Sonne angedockt um erneut Energie von ihr abzuziehen.

Aufgrund meiner bisherigen Beobachtungen fielen mir die bisherigen Sichtungsdaten auf.
1. Anfang diesen Jahres.
2. Anfang 2012
3. Anfang 1996
Deshalb habe ich mir überlegt, ob es möglicherweise auch im Jahr 2004 aufgetaucht ist?
Und BINGO.

Die schwarze Welt dockt etwa alle 8 Jahre an der Sonne an, um Energie von ihr zu ziehen.
Das beweist das dieses gigantische Objekt die Heimat einer weitaus fortgeschritteneren Zivilisation, als die menschliche ist.

  1. Regelmäßige Rückkehr zur Sonne alle 8 Jahre
  2. Das Objekt ist KÜNSTLICHER Natur.
  3. Die schwarze Welt liegt unter einem Tarnfeld d.h. einer Art Harry Potter Umhang, das sie normalerweise für unsere Augen unsichtbar macht.
  4. Dieses Objekt ist WEITAUS größer als die Erde.
  5. Die schwarze Welt zieht nicht etwa Plasma von der Sonne ab, sondern Energie aus dem Hyperraum das im Innern einer rotierenden Sphäre (Sonne) austritt.
  6. Das Objekt ist wahrscheinlich identisch mit einer Welt die von den alten Sumerern als Nibiru bezeichnet wurde.

Wir dürfen mehr als gespannt sein wie es mit der schwarzen Welt und ihren Bewohnern weitergeht.

Views: 73

Das Tagebuch der Wanderer/ Götter fallen


010001000110100101100101 0110000101101100011101000110010101101110 01000111110000111011011001110100011101000110010101110010 011001000110010101110010 010011010110010101101110011100110110001101101000011001010110111000101100 011001100110000101101100011011000110010101101110 0110100101101110 011001000110010101110010 01011010011001010110100101110100 011001000110010101110010 0110111001100101011101010110010101101110 010001010111011101101001011001110110101101100101011010010111010000101100 0110100101101101 0100110001101001011000110110100001110100 011001000110010101110010 011100110110001101101000011101110110000101110010011110100110010101101110 010101110110010101101100011101000010111000001010010100110110100101100101 011110100110010101110010011001100110000101101100011011000110010101101110 0111101001110101 0101001101110100011000010111010101100010 011000100110100101110011 011011100110100101100011011010000111010001110011 01101101011001010110100001110010 01100010011011000110010101101001011000100111010000101100 0111101001100101011100100110110101100001011011000110110101110100 0111010101101110011101000110010101110010 011001000110010101110010 0100011001100001011101010111001101110100 011001000110010101110011 0100010101110111011010010110011101100101011011100010111000001010010100110110100101100101 01110011011010010110111001100100 01101000011010010110110001100110011011000110111101110011 011101010110111001100100 01110011011000110110100001110111011000010110001101101000 011101010110111001100100 0110111001101001011000110110100001110100 011101110110010101101001011101000110010101110010 01110111011001010111001001110100 0111101001110101 01101000011001010111001001110010011100110110001101101000011001010110111000101110

Views: 81

Das Tagebuch der Wanderer/ Simulation


Wie groß ist das Universum?

Astronomen sagen: zig Milliarden Lichtjahre. Unvorstellbar.
Aber was, wenn alles — wirklich alles — in Wahrheit in ein paar Kubikmetern Platz hätte? Provokant? Ja. Vielleicht aber genau deshalb interessant.

Die kleine, große Simulation

Seit Jahren höre ich Wissenschaftler sagen, unser Kosmos sei eine Simulation. Meist denkt man dann: Wenn das stimmt, muss die Maschine, die das rechnet, unfassbar groß sein — schließlich ist das Universum unfassbar groß.
Oder wir denken falsch herum.

Was, wenn „Größe“ nur eine Erzählweise unseres Bewusstseins ist? Was, wenn das, was wir als Außenwelt erleben — Weg von A nach B, Einkaufen, Gespräche, Jobs, Reisen, Abschiede — im Kern innere Projektion ist? Eine Bühne, die uns Bewegung vortäuscht, während wir in Wahrheit nirgendwo hingehen.

Der Gedanke ist schwer auszuhalten. Und trotzdem lohnt er sich.

Das Zimmer ohne Wände

Stell dir einen Raum vor, so groß wie ein kleines Zimmer. Keine Wände, nur ein helleres Zentrum, das nach außen abdunkelt — wie bei einem Boxkampf im Fernsehen: der Ring grell, die Zuschauermenge im Halbdunkel, ins Unendliche verlaufend.

In der Mitte steht ein holotales Grundgerüst — sagen wir: du. Nicht als Körper, sondern als Energiefigur: formarm, grau, ungebunden. Um dich herum: ein Schwarm aus Informationsfeldern, nicht nur im dreidimensionalen Raum, sondern in angrenzenden Multiräumen — hunderte, tausende, Millionen Dimensionen, wenn man so will.
Mit jeder Dimension wächst die Möglichkeitsdichte. Aus dieser Dichte kondensiert im Zentrum das, was wir „Wirklichkeit“ nennen: eine Endfassung für den dreidimensionalen Alltag.

Ergebnis: Wir denken, wir erleben — Arbeit, Liebe, Verlust, Hunger, Spiel, Reichtum, Armut — und bleiben doch, streng genommen, am Platz. Die Bühne fährt an uns vorbei, nicht wir an ihr.

Wirklich? Wirklich.

Das heißt nicht: „Nichts ist echt.“ Es heißt: Echtheit ist eine Bedingung — eine stabile Projektion aus Feldern, die uns überzeugt. So überzeugt, dass wir schwitzen, weinen, lachen. Das ist nicht weniger „real“; es ist real anders.

Wenn jemand am Code rührt

Und jetzt der neuralgische Punkt:
Was wäre, wenn jemand diese Informationsfelder bewusst modulieren könnte — statt nur durch vorgegebene Pfade zu laufen? Wenn das „Zimmer ohne Wände“ stimmbar wäre wie ein Instrument?

Dann wären die Möglichkeiten gigantisch. Nicht in der Geste des Allmächtigen, sondern im Sinn des Komponisten: Eine Note anders, und die ganze Melodie kippt. Eine Absicht klar, und der Verlauf wechselt.

Ein Arbeitsmodell (ohne Dogma)

  • Universum: keine feste Außenmasse, sondern holotales Display.
  • Bewusstsein: der Cursor im Feld, der Auswahl trifft.
  • Informationsfelder: Schichten von Möglichkeiten, die nur dort „hart“ werden, wo Aufmerksamkeit und Bedeutung zusammenfallen.
  • Manipulation: eher Feinstimmung als Gewalt; eher Resonanz als Zwang.

Das erklärt nicht alles. Aber es erklärt, warum kleine Verschiebungen große Wirkungen haben können. Warum Rituale tragen. Warum Intention zählt.

Und jetzt?

Vielleicht ist das Universum tatsächlich unermesslich. Vielleicht passt es auch in ein Zimmer. In beiden Fällen bleibt dieselbe Aufgabe: bewusster wählen, worauf wir unsere Felder stimmen.
Wenn die Bühne veränderbar ist, sind wir nicht nur Publikum. Wir sind — zumindest ein Stück weit — Mitarbeit am Stück.

Und ja: Die Möglichkeiten wären unvorstellbar groß.
Nicht weil alles beliebig wird, sondern weil wir beginnen, die Regler zu finden.

Views: 114

Das Tagebuch der Wanderer/Es ist wieder da

Es ist der 10. März 2012 und das getarnte, dunkle und gewaltige Objekt das in der Umlaufbahn um den Planeten Jupiter, welches während des Shoemaker Levy 9 Vorfalls vorhanden war, ist wieder da.
Diesmal wird es von einem Sonnenobservatorium das ständig die Sonne im Blick hat, über einen Zeitraum von mehreren Tagen beobachtet und gefilmt.

Die „Erklärungen“ die ich im Laufe der Zeit für dieses Vorkommnis gefunden habe, vor allen Dingen von „Spezialisten“ und „Fachleuten“ sind eine nach der anderen haarsträubend und gehen immer von einem „natürlichen“ Phänomen aus.
Wenn man es sich jedoch genau anguckt, sieht man deutlich, das dieses getarnte Objekt sich am Ende von der Sonne wieder losreißt und verschwindet.
Das Zusammenfallen des Strudels bewirkt auf der Sonnenoberfläche eine gewaltige Schockwelle die über die Oberfläche rast.
Es ist für mich ohne JEDEN Zweifel dasselbe Objekt das auch im SL9 Zwischenfall vorhanden war.

Selbst wenn man großzügig ist und ein mögliches „Natürliches“ Vorkommnis in Betracht zieht, gibt es eine Frage die Existentiell für dieses Vorkommnis ist.
Warum wurden die entsprechenden Bereiche des Zeitabschnitts in dem das passiert ist, nachträglich GEREINIGT und manipuliert.
Das heißt wenn man sich das Ganze heute ansieht, ist nichts mehr vorhanden bis auf äußerst merkwürdige Protuberanzen die so dermaßen nach NACHBEARBEITUNGEN mit Photoshop aussehen.

Allerdings muss ich auch eine Lanze für die dafür Verantwortlichen brechen und warum sie das gemacht haben.
Wenn ich mir anschaue wie paranoid und schizophren die Leute heute sind, dann ist es vielleicht ganz gut das so etwas wie die UFOTANKE dermaßen zensiert wird.

Und hier kommt die Fassung wenn man die Bilder neu berechnet.

Deutlich ist gegen Ende des Films auch das „Abreißen“ der Protuberanz und die „Schockwelle“ zu sehen.

Views: 70

Das Tagebuch der Wanderer/ Shoemaker Levy 9


Der Kelch aus Licht

Prolog

Vor fast dreißig Jahren geschah etwas, das — hätte man es nicht auf brutalste Weise wegmoderiert — unser Weltbild zerschüttelt hätte. Wirtschaft, Religion, Militär—alles hätte zu wanken begonnen. Denn die simple Wahrheit wäre stehen geblieben: Wir sind nicht allein.

Die Bühne: Shoemaker–Levy 9

Der Komet Shoemaker–Levy 9 sollte in den Jupiter krachen. Ein kosmisches Schaulaufen, live für die Welt. Der Kern zerfiel in leuchtende Fragmente, aufgereiht wie Perlen; Woche um Woche stürzten sie in die Gashülle. Nach den ersten Einschlägen setzte Routine ein. Ich blieb dennoch am Bildschirm.

Fragment Q – und das Ungeheuerliche

Dann kam Fragment Q — bzw. Q1 und Q2. Kurz nach dem Einschlag trat ein Journalist vor die Kamera und zeigte ein Bild, das mich festnagelte: Jupiter im Hintergrund; davor ein Kelch aus Licht, als hätte jemand eine Orangenschale halb abgeschält. Der Kelch legte sich um ein unsichtbares, rundes Objekt von gigantischer Größe. Ein greller Blitz schien das Verborgene kurz sichtbar gemacht zu haben — eine Verbindung zwischen Jupiter und dem Ding im Dunkel.

Ich starrte darauf wie hypnotisiert. Dann sagte der Journalist diesen Satz, der erst an mir vorbeirauschte und mich Sekunden später wie ein Hammer traf:

„Wenn Menschen direkt vor Ort gewesen wären, hätten sie um die Ecke schauen können.“

Dieser eine Satz erklärte alles: Das runde Objekt war von einem Tarnfeld umspannt, das Licht krümmte — deshalb unsichtbar für Auge und Instrument. Nur der Energiestoß des Einschlags riss das Tarngewebe für einen Moment auf. Die Implikation war unerbittlich: nicht natürlichen Ursprungs.

Das Dementi

Tags darauf sah ich zufällig die ZIB im österreichischen Fernsehen. Der Moderator hatte den damaligen Leiter der Südsternwarte der ESA, Richard West, zugeschaltet — und stellte exakt die richtige Frage:
Was bedeutet der Satz „man hätte um die Ecke schauen können“?

Man sah West stocken. Suchende Augen, Worte, die nicht landen wollten. Schließlich:

„Dieser Satz beruht auf einem Missverständnis.“

Es war, mit Verlaub, eine dreiste Lüge — und man sah ihm an, dass er es wusste.

Nachhall

Man hätte die Geschichte an dieser Stelle begraben können. Hat man auch — vorerst. Das Problem: Fast zwanzig Jahre später tauchte ein sehr ähnliches Phänomen wieder auf — auf ganz andere Art, an ganz anderem Ort.

Und seit jenem Bild — Jupiter, der Lichtkelch, das schwarze Rund — weiß ich: Manche Wahrheiten lassen sich vertagen, aber nicht auf Dauer verbergen.

Views: 79

Das Tagebuch der Wanderer/ Vergessene Helden


Dies ist mein erster Beitrag über Menschen die ich ganz besonders bewundere weil sie im Moment größter Gefahr die richtigen Entscheidungen trafen.
Aufgrund dieser Entscheidungen konnten viele Menschenleben gerettet werden und wir ALLLE sind diesen Menschen zu größtem Dank verpflichtet.
Aber gleichzeitig hatten die Entscheidungen die diese Menschen trafen, sehr NEGATIVE Auswirkungen für sie.
Aufgrund der heutigen, völlig chaotischen Lage in der Welt, will ich darauf hinweisen das es auch anders geht.
Ich will heute mit einem ganz besonderen Menschen anfangen, der dafür gesorgt hat das Sie diesen Beitrag heute lesen können.
Sein Name war Stanislaw Petrow.

Im September 1983, meldete die sowjetische Frühwarnzentrale, den Anflug amerikanischer Atomraketen.
Es bleiben nur Minuten, um den Gegenschlag mit den eigenen Raketen zu starten.
Das Schicksal der Welt hängt von der Entscheidung eines einzigen Mannes ab, Stanislaw Petrow.
Der psychische Druck einer solchen Entscheidung muss unvorstellbar hoch gewesen sein.
Er entschied sich gegen den Start, weil er trotz des Durcheinanders einen unglaublich kühlen Kopf bewahrte und sich sagte, das der Feind nicht mit einem Bruchteil seiner Atomraketen einen Krieg anfangen würde.
Der Wahnsinn des kalten Kriegs in Hochform.
Die Sowjets hatten seit Mitte der siebziger Jahre mehr als 400 Raketen des Typs SS-20 “Saber” in Dienst gestellt, Spitzname: “Schrecken Europas”.
Zwei Drittel der modernen Raketen waren auf Westeuropa ausgerichtet, auf Ziele wie London, Paris, Bonn. Jede Rakete verfügte über eine Sprengkraft von bis zu einer Megatonne, 50-mal mehr als die 1945 über dem japanischen Nagasaki abgeworfene Atombombe “Fat Man”.
Im Frühjahr 1983 berechneten Ärzte aus Ulm die Folgen eines Angriffs mit einer sowjetischen SS-20 auf ihre Stadt.
Ihr Ergebnis: Im Bruchteil einer Sekunde würde über Ulm ein Feuerball von mehreren Hundert Metern Durchmesser entstehen.
Die Innenstadt würde ausradiert, an der Stelle des gotischen Münsters ein Krater klaffen.
Selbst im Umkreis von vier Kilometern Entfernung um die City würden Gebäude wie Kartenhäuser zusammenfallen.

Die Bilanz einer einzigen Bombe: 123.000 Tote, 80.000 Schwerverletzte.

Moskau rechnete jederzeit mit einem Atomangriff
Der Westen bescherte uns die Aufrüstung mit den Pershing-II Raketen.
Die Stimmung war aufgeheizt, Moskau rechnete jederzeit mit einem Überraschungsangriff der USA, Sowjets waren überzeugt, Amerika plane den Erstschlag.
Wo Oberst Petrow arbeitete – davon hatte seine Familie keine Ahnung.
Frau Raissa und die beiden Kinder stellten nie Fragen. Am 25. September 1983 verabschiedeten sie Petrow, um 20 Uhr begann seine Schicht in Serpuchow-15.
Der Ort, rund 90 Kilometer südlich von Moskau, war auf keiner frei erhältlichen Landkarte verzeichnet, eine geschlossene Stadt, errichtet um einen Stützpunkt der Streitkräfte der Luftverteidigung.
Hier befand sich die Zentrale des satellitengestützen Raketenwarnsystems “Oko”, hier diente Oberst Petrow.

Der Feind soll früher sterben – das ist die Logik des Kalten Krieges

Obschon vom Rang Offizier, war Petrow selbst Zivilist, ein studierter Ingenieur.
“Die Welt kann froh sein, dass ich in dieser Nacht das Kommando geführt habe – und kein dumpfer Militär”, sagt Petrow heute.
Vielleicht hätte ein Militär anders entschieden, streng nach Vorschrift, vermutlich falsch. Petrow dagegen vertraute seinem Gefühl.
Der Nutzen der damaligen Frühwarnsysteme war damals sehr begrenzt.
Dessen Satelliten können einen bevorstehenden Nuklearschlag zwar rund zehn Minuten früher melden als die klassische Radarüberwachung, doch ihn verhindern können sie nicht
Immerhin konnte man den vernichtenden Gegenschlag früher starten, als wenn man sich nur auf Radarüberwachung stützt,
Dutzende Millionen Menschen auf der Seite des Feindes stürben dann wenige Minuten früher. In der Logik des Kalten Krieges ist das ein Fortschritt.
Nachdem die Amerikaner als erste ein eigenes Frühwarnsystem in Betrieb genommen hatten, arbeiteten die Sowjets fieberhaft daran, den Rückstand wettzumachen.
Ab 1972 wuchsen in Serpuchow-15 die Antennen von “Oko” in die Höhe, Petrow war von Anfang an dabei.
Die Computerprogramme stammten von ihm, und auch das Handbuch zur Bedienung des neuen Systems.
Für Petrow war es der Job, den er sich stets erträumt hatte. “Ich war so glücklich, als ich erfuhr, dass ich mit dem Kosmos zu tun haben würde.”

Sirenen künden vom Beginn der Apokalypse

Doch an jenem 26. September verwandelte sich der Traum in einen Alptraum.
Kurz vor Mitternacht jaulten die Sirenen, auf dem 30 Meter messenden Bildschirm vor Petrow leuchteten rote Buchstaben auf: START.
Das System hatte den Abschuss einer Atomrakete von einer US-Basis registriert. Spionagesatellit Kosmos 1382, seit einem Jahr im All, meldete den Beginn der Apokalypse. 25 Minuten blieben bis zum Einschlag, irgendwo in Russland.
Im Kontrollzentrum Serpuchow-15 richteten sich die Augenpaare von 200 Mitarbeitern auf Oberst Petrow.
Dass ein Atomschlag stattfinden würde, schien damals nicht nur möglich, sondern sogar höchst wahrscheinlich.
Russische Spione hatten kurz zuvor von einem geplanten Großmanöver der Nato erfahren. “Able Archer 83” sollte Ende November starten – und einen Atomkrieg simulieren.

Falscher Alarm oder totale Vernichtung?

Petrow jedoch bewahrte Ruhe. Er erhob sich von seinem Pult. Jeder seiner Untergebenen sollte ihn sehen.
Er konnte jetzt keine Panik gebrauchen, er brüllte: “Hinsetzen! Weiterarbeiten!”
Petrow dachte in diesem Moment weder an die Millionen möglicher Opfer eines Nuklearkonflikts noch an seine Familie, er dachte an Teelöffel: Niemand löffelt einen Wassereimer langsam mit einem Teelöffel aus, sagte er sich leise, niemals würden die USA einzelne Raketen auf die UdSSR feuern.
Ein nuklearer Angriff würde mit der Vernichtungskraft von Hunderten Raketen gleichzeitig erfolgen, so hatte er es gelernt. “Nur: Sicher war ich mir in dem Moment natürlich nicht”, erinnert sich Petrow.
Dann rief er seinen Vorgesetzten an. “Es ist ein falscher Alarm”, rapportierte Petrow.
Die Leitung knisterte. “Verstanden.” Als Petrow auflegte, jaulten die Sirenen erneut: Kosmos 1382 meldete den zweiten Raketenstart und wenig später den Anflug drei weiterer Raketen.
Die Systeme in Serpuchow-15 liefen einwandfrei, sie melden keine Fehler. Petrow misstraute den Riesenrechnern, die in 16 Schränken leise schnurrten, dennoch: “Wir sind klüger als die Computer.
Wir haben sie geschaffen.”

750 Millionen Tote, 340 Millionen Verletzte – die Bilanz eines Atomkriegs

Niemals war die Welt der atomaren Vernichtung näher als in dieser Nacht, sagt Bruce Blair, US-Abrüstungsexperte und heute Chef des World Security Institute. “Die oberste sowjetische Führung hätte, wenn sie über einen Angriff informiert worden wäre und da sie binnen Minuten einen Entschluss fällen musste, die Entscheidung für einen Vergeltungsangriff getroffen.” Andropow, der damals bereits vom Krankenbett aus regierte, hätte wohl den “roten Knopf” gedrückt – und damit einen tatsächlichen Nuklearschlag der Amerikaner provoziert.
Der SPIEGEL berichtete 1983, was ein Atomkrieg für die Welt bedeuten würde: Rund 5000 Sprengköpfe würden über dichtbesiedelten Gebieten in Nordamerika, Europa und Asien niederregnen, 1124 Städte, praktisch alle Zentren mit mehr als 100.000 Einwohnern, würden ausgelöscht.
Der Cambridge-Mediziner Hugh Middleton rechnete weltweit mit 750 Millionen Toten und 340 Millionen Verwundeten.
Doch dank Stanislaw Petrow kam es nicht dazu.
Nach wenigen Minuten bestätigen die Radarsysteme seine Einschätzung. Es war ein Fehlalarm.
Vermutlich täuschte ein von einer seltenen Wolkenformation reflektierter Sonnenstrahl das sowjetische Warnsystem, Satellit Kosmos 1382 deutete den Lichtblitz als Start einer Rakete.

Tadel von der eigenen Führung, Ehrung vom Klassenfeind

Oberst Petrow hat seiner Frau Raissa nie erzählt von jener Nacht und den fünf Raketenphantomen, der Vorfall unterlag der Geheimhaltung.
Erst 1998 enthüllte ihn Generaloberst Juri Wotinzew, damals Petrows Vorgesetzter, in einem Interview. Raissa aber starb schon 1997 an Krebs.”

Bereits 1984 freiwillig aus dem Militärdienst ausgeschieden, arbeitet der Russe bis zu seiner Rente bei einem Forschungsinstitut und verbringt seine letzten Lebensjahre nach dem Tod seiner Frau bescheiden und zurückgezogen. Nur durch Zufall erfährt die Welt ein halbes Jahr nach seinem Ableben im Mai dieses Jahres vom Tod des Mannes.

Auch wenn Stanislaw Petrow selbst nie ein Held sein wollte: Er wird für immer als der Mann in Erinnerung bleiben, der die Welt und Millionen von Menschen vor einem nuklearen Inferno bewahrt hat.

„Die beste Art einen Feind zu zerstören, ist ihn sich zum Freund zu machen!“ (Stanislaw Petrow)

Hier ist der Link zur großartigen Dokumentation über Stanislaw Petrow.
https://www.arte.tv/de/videos/039911-000-A/der-mann-der-die-welt-rettete/

Views: 190

Das Tagebuch der Wanderer/ Corona


Auch das Thema Corona will ich nicht einfach so vorbeigehen lassen, da mir hier auch eine Menge seltsamer Widersprüche aufgefallen sind.
Diese Widersprüche und Hinweise müssten dringend geklärt werden, da sie auf einen unvorstellbar tiefen Sumpf an Verschwörung, Korruption, Vorteilnahme, Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge in mehreren tausend Fällen und vieles mehr hindeutet.

Fangen wir mit dem Begriff „Corona“, so wie er in Politik und Medien dargestellt wird.
Da wäre einmal die Bezeichnung „SARS-Covid-19-2.
Diese Bezeichnung beschreibt NICHT den Virus, sondern das Testverfahren.

1. SARS. Dabei geht es um den „SARS“ Virusausbruch in China von 2003. Dieser Virus ist damals NICHT eingedämmt worden und konnte sich 17 Jahre ungehindert über die ganze Welt ausbreiten.

2. Covid-19. Bedeutet „Corona Virus desease 2019“ und beschreibt das, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, das Inhouse Testverfahren der „Charite“. Dieses Testverfahren, das wohl überall angewendet wurde, zählt nur auf welche „üblichen Verdächtigen“ im Krankheitsfall vorhanden sind.

3. -2. Bei diesem Teil der Bezeichnung geht es um den „Hinweis“ das der ursprüngliche „SARS“ Virus, mutiert sein soll.
Wie auch immer, wir kommen immer wieder auf den Virusausbruch von 2003 zurück.

Nun ein Beispiel:
Ein Patient wird mit unklarer Diagnose ins Krankenhaus eingeliefert. Dann wir ein „Abstrich“ gemacht um festzustellen Welche BAKTERIEN und VIREN beim Patienten vorhanden sind, die für Probleme sorgen. Und es sind IMMER eine ganze Gruppe von denen vorhanden.
Und um es kurz zu machen: „JEDER MENSCH HAT VON FRÜHESTER KINDHEIT AN, EINE GANZE GRUPPE VON CORONAVIREN IN SICH“, das haben mir mehrere Mediziner im Gespräch bestätigt.
Und diese Burschen sorgen jedes Jahr wieder für gesundheitliche Probleme wie Grippe, Lungenentzündung, Erkältung und was da sonst noch im Herbst auftaucht.
Also stellt dieser „Test“ nur fest, was ohnehin immer vorhanden ist, nicht mehr und nicht weniger.
Was jetzt passiert, ist das alles, außer den Coronaviren unter den Tisch gekehrt wird und ausschließlich SIE für den kritischen Zustand des Patienten verantwortlich gemacht werden.
Das hat mit ernsthafter und guter Diagnostik genau soviel zu tun, wie „Kaffeesatzlesen“ mit einer professionellen Marktanalyse.

Nehmen wir uns einmal die Corona Berichterstattung vor.
In den Medien wurde am Anfang behauptet, das es sich um einen neuen SARS Ausbruch von einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan handelte und das sich der Virus dann über Reisende, die aus Wuhan zurückkehrten, überall ausgebreitet hat.
Das war ganz offensichtlich eine dreiste Lüge. Denn alle gehen inzwischen davon aus das es sich um eine „Mutierte“ Version des 2003 Virus handelt.
Die GESAMTE Berichterstattung in der Anfangszeit über die Ausbreitung der „Pandemie“ ist also schlichtweg gelogen.
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen das nicht mehr von Vorerkrankungen die Rede ist.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt denn die Mortalitätsrate wurde immer mit den Vorerkrankungen in Beziehung gebracht und der „Coronavirus“ war immer nur ein „beteiligter Faktor“ am Tod des Patienten.
Da die Erwähnung von Vorerkrankungen jetzt nicht mehr stattfindet sieht es so aus als wäre der Virus allein die Todesursache, aber die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt davon sein.
Kommen wir einmal zu den Corona Erkrankungen im Ausland. Hier ist speziell Italien und die USA zu nennen, da diese Länder als der Vorhof zur Hölle beschrieben wurden.

1. Italien.
Hier gab es mutmaßlich eine extrem erhöhte Mortalitätsrate in Norditalien und die Patienten starben dort wie die Fliegen.
Vielleicht  erinnert sich der eine oder andere noch an ein Vorkommnis aus den 90er Jahren um die Stadt Seweso und die Katastrophe, um das Giftgas DIOXIN.
Wenn man sich mal die Mühe macht und recherchiert, dann findet man sehr schnell heraus das das Ausbreitungsgebiet des DIOXIN´s nahezu identisch ist mit dem Gebiet, in dem die hohen Sterblichkeitsraten durch den „Coronavirus“ vorkamen. Ein Zufall?
Nichts davon wurde in den Medien erwähnt.
Erinnert sich jemand an die nur kurz aufgeflackerte Meldung wonach der Virus in Abwasserproben von italienischen Städten nachgewiesen wurde und zwar VOR dem mutmaßlichen Ausbruch in Italien.
Diese Meldung war ganz schnell wieder weg, was meiner Meinung einen deutlichen Hinweis auf die Authentizität ist.
Bei uns kam vor ein paar Wochen die Meldung wonach man das Abwasser in den deutschen Städten als Indikator für die Ausbreitung des Virus nutzen könnte. Ein Zufall?
Im übrigen könnte das bedeuten das der Virus auch über das Trinkwasser übertragen wird, das würde jegliche Maskenpflicht ad absurdum führen.

2. USA.
Hier trifft der Virus vor allen Dingen die Bevölkerungsschichten der Farbigen und der Hispanics (Südamerikaner).
Diese Menschen können sich dank des amerikanischen Kapitalismus in den allermeisten Fällen keinerlei medizinische Hilfe leisten.
Bei diesen Menschen sind die allermeisten völlig übergewichtig durch den ständigen „Genuss“ von MC Donalds und Co, mit allen daraus resultierenden negativen Nebeneffekten.
Jeder Arztbesuch stürzt diese Menschen in tiefe Schulden die sie meistens nicht zurückzahlen könnten. deshalb gehen sie nicht zum Arzt.
Da sie sich keine durchgehende medizinische Versorgung, wie die in unserem Land (noch) vorhanden ist, leisten können, sind sie die Opfer auf den Schlachtbänken der Reichen, die den Götzen Mammon und Gier geopfert werden.

Interessant wird es wenn man den Begriff „Pandemie“ bei Google eingibt, dort kommt man ganz schnell auf das „Robert Koch Institut“, meine ganz speziellen Lieblinge.
Es ist wirklich unglaublich wie viele „Pandemien“ das „Robert Koch Institut“ vermeldet hat und jede liest sich wie die Generalprobe für diese „Pandemie“. nur bei keiner gab es solche Auswirkungen wie bei dieser hier.
Lasst uns mal das „Robert Koch Institut“ unter die Lupe nehmen.
Ich erinnere mich noch genau an die erste Pressekonferenz die das RKI zum Thema Coronavirus gab, und die war wirklich ein Genuss.
Eine ganze Reihe von Virologen, saßen wie die Hühner auf der Stange vor den Journalisten und sollten diese „Aufklären“.
Ich habe wirkliche sehr sehr selten soviel kommunikative „Unfähigkeit“ versammelt gesehen wie in diesem Moment, denn keiner dieser „Fachleute“ konnte auch nur ansatzweise, ein für die wartenden Journalisten, verständliches Wort rausbringen.
Es war wie die Pressekonferenz versammelter Außerirdischer, die versuchen in marsianisch zu kommunizieren.
Wenn man sich intensiver mit diesen „Fachleuten“ beschäftigt, bemerkt man ganz schnell einen ziemlich widerlichen Geruch nach mutmaßlicher Korruption und Bestechlichkeit.
Wobei mutmaßliche Bestechlichkeit noch das harmloseste ist, über das man stolpert, viel gravierender ist der Verdacht auf Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge in wahrscheinlich mehreren tausend Fällen. (siehe Links)
https://taz.de/Kontakte-zu-Pharmafirmen/!5191620/
https://www.welt.de/wissenschaft/article1674454/Impfanweisungen-aus-der-Pharmaindustrie.html
https://ehgartner.blogspot.com/2011/08/die-tricks-des-robert-koch-instituts.html
https://www.freitag.de/autoren/diaphanoskopie/pharmaindustrie-und-medizinbetrieb
https://www.impf-info.de/12-allgemeines/200-transparenz-bei-der-stiko-die-hintergr%C3%BCnde.html
https://www.arznei-telegramm.de/html/2007_04/0704033_02.html
https://www.aerzteblatt.de/archiv/80995/Interview-mit-Prof-Dr-rer-nat-Dr-med-Friedrich-Hofmann-(Universitaet-Wuppertal)-Ex-STIKO-Vorsitzender-Unmut-hinter-den-Kulissen
https://www.fr.de/panorama/pharmafirmen-bezahlen-impfberater-11660809.html
Und das ist nur eine kleine Auswahl des Sumpfes den das RKI umgibt, und er stinkt sowas von gewaltig das einem übel werden könnte.
Es ist sehr bedauerlich das die Staatsanwaltschaft sich nicht mit diesem korrupten Institut beschäftigt und die Verantwortlichen aus dem Verkehr zieht.

Es ist eine Sache, ob Mediziner oder medizinische Einrichtungen wirklich für die Patienten das Beste wollen, oder ob sie nur am finanziellen Fortkommen der Verantwortlichen interessiert sind.
Durch Corona haben sich die finanziellen Schleusen für die Beteiligten Personen und Einrichtungen in schier unvorstellbarem Maße geöffnet und einzigartige Raubzüge haben unter dem Deckmantel der „Corona Pandemie“ stattgefunden und finden weiterhin statt.

Views: 84

Das Tagebuch der Wanderer/ Per Defintition2


Zur Ehrenrettung der „Verschwörungstheoretiker“

Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ ist zum Schimpfwort verkommen — Synonym für Spinner, Weltfremde, Durchgeknallte. Ich halte das für falsch. Ohne Menschen, die unter der Oberfläche wühlen, würde viel von dem Sumpf aus Macht, Geld und Interessen gar nicht erst hochkommen.

Ja, gerade Politik und Medien schießen am schnellsten gegen Zweifelnde. Das wirkt bisweilen wie hektisches Bellen — und ist doch verständlich: Narrative sichern Einfluss. Aber Lüge und Halbwahrheit sind kein Randphänomen, sie sind Systemrisiko. Schon Machiavelli empfahl, es mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen, wenn der Machterhalt es verlangt. Spätere Beispiele — von „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ bis zu „Ich hatte keinen Sex …“ — zeigen, wie elastisch Wahrheit in Amt und Würden sein kann.

Was ich unter „Verschwörung“ verstehe

Eine Verschwörung ist die geheime Zusammenarbeit zum Nachteil Dritter. Historisch finden wir sie eher oben (Politik, Wirtschaft, Militär) als unten. Wer danach fragt, ist nicht automatisch gefährlich — sondern oft nur unbequem.

Der Mechanismus: Lüge, Glaube, Sanktion

„Die Lüge braucht den, der ihr glaubt.“

So einfach — und so hart. Wer glaubt, stützt das Konstrukt. Wer zweifelt, wird sanktioniert: lächerlich gemacht, ausgegrenzt, gleichgesetzt mit Verbrechern. Oft sind es aber gerade die Hartnäckigen, die Jahre später als Anstoß für Aufklärung sichtbar werden.

Beispiele (Auswahl)

  • Politische Täuschungen und Skandale (Watergate, Parteispenden, Abgasaffäre).
  • Kriegsbegründungen mit fragwürdigen Behauptungen (Stichworte von Tonkin bis Massenvernichtungswaffen).
  • Mediale Frames und Inszenierungen, die später korrigiert werden.
  • Kartelle und Verbrauchertricks im Kleinen (Schrumpfpackungen, Preisabsprachen).

Es geht mir nicht darum, jede Gegenmeinung zur Wahrheit zu erheben. Es geht darum, das Recht auf Zweifel zu verteidigen — und die Pflicht, begründet zu zweifeln.

Warum der Begriff vergiftet wurde

„Verschwörungstheorie“ funktioniert heute als Diskreditierungskeule. Sie erspart die Auseinandersetzung. Statt Belege, Motive, Mittel, Nutzen zu prüfen, etikettiert man. So wird Debatte durch Etikett ersetzt. Das schadet der Öffentlichkeit — und nützt denen, die Ungenauigkeiten brauchen.

Was ich mir wünsche

  • Begriffe entgiften: Verschwörung ≠ Wahn, Kritik ≠ Hass.
  • Prüfregeln statt Keulen: Wer profitiert? Welche Quelle? Welche Gegenprüfung?
  • Fehlerkultur: Auch die eigene These darf fallen, wenn Fakten es verlangen.
  • Zivilcourage: Die, die leise und sorgfältig arbeiten, verdienen Schutz, nicht Spott.

Schluss

Ob wir wollen oder nicht: Verschwörungen existieren, ebenso wie Mythen. Dazwischen liegt das Feld der Mündigkeit. Wer „Verschwörungstheoretiker“ pauschal beschimpft, verwechselt Kritik mit Chaos. Wer ernsthaft fragt, schützt die Wirklichkeit vor der bequemen Realität — und das ist in einer Demokratie kein Makel, sondern Dienst.

Langsam, aber sicher wachen mehr Menschen auf. Das ist gut so. Nicht, um neue Dogmen zu schaffen — sondern um aufrecht zu prüfen, zu denken, zu benennen.

Views: 71

Das Tagebuch der Wanderer/ per Definition 1


„Alles Zufall?“ – Über Verschwörungen, Narrative und unsere Wahrnehmung

„In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn es so passiert, kann man davon ausgehen, dass es genauso geplant war.“
Franklin D. Roosevelt

„Die Realität hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun.“
Helmut Kohl

„Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns den Krieg in 20 Jahren garantiert.“
David Lloyd George, zum Versailler Vertrag

„Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“
(Churchill zugeschrieben)

„Alles Lüge.“
Karl-Heinz Köpcke, nach der 20:15-Tagesschau

Ich möchte etwas ansprechen, das mich seit längerem beschäftigt: die Begriffe „Verschwörung“, „Verschwörungstheoretiker“, Corona – und die massiven Ungenauigkeiten, die über Medien und andere Kanäle kursieren.

Was ist eine Verschwörung?

Eine Verschwörung ist die geheime Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter.
Seit Jahrtausenden werden Verschwörungen – so mein Blick – vor allem von Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär betrieben. Das „einfache Volk“ war selten Täter, fast immer Betroffener.

Die folgende Liste ist nicht vollständig, sie skizziert nur den weiten Rahmen:

  1. Catilinarische Verschwörung – Umsturzversuch des Senators Catilina in Rom.
  2. Mord an Gaius Julius Cäsar – ein Komplott mehrerer Senatoren um Brutus und Cassius.
  3. Vernichtung der Tempelritter – politisch-ökonomischer Schlag des französischen Königs.
  4. Kreuzzug gegen die Katharer – geistliche Parole, weltliche Beute.
  5. 20. Juli 1944 – eine Verschwörung mit positiver Zielsetzung (Stauffenberg).
  6. Watergate – Machtmissbrauch und Vertuschung, am Ende der Rücktritt Nixons.
  7. JFK – bis heute umstrittene Täterschaft, offizielle und alternative Deutungen prallen aufeinander.
  8. Tonkin-Zwischenfall – Katalysator für den Vietnamkrieg.
  9. HAARP & Co. – militärisch-technische Programme, die Misstrauen wecken.
  10. 11. September 2001 / Irak – Anschläge, Narrative, Rohstoffkriege – die Diskurse reißen nicht ab.
  11. „Fellowship Foundation“ – religiös-politische Einflussnetzwerke.
  12. Schwarzgeldkonten – illegale Parteienfinanzierung.
  13. Abgasskandal – systemischer Betrug zu Lasten der Kunden und der Luft.
  14. Pharmaskandale – Präparate mit schweren Nebenwirkungen; Listen, Prozesse, Leid.
  15. Pearl Harbor – alte Debatten um Vorwissen und politisches Kalkül.
  16. Coventry – der Preis der Geheimhaltung (Enigma) als historische Kontroverse.
  17. Hitler–Stalin-Pakt – Realpolitik, geteilter Raub an Polen.
  18. Kinderraub unter Franco – Staatsverbrechen, zähe Aufarbeitung.

Man muss nicht einmal so weit gehen. Ein Gang in den Supermarkt genügt: Schrumpfpackungen, versteckte Preiserhöhungen, Kartelle – das sind Verschwörungen im Kleinen, die ab und zu auffliegen und dann beim Kartellamt landen. Der Schmutz ist groß, tief – und er stinkt.

Begriffsklärung statt Keule

Das Wort „Verschwörungstheorie“ ist zur Keule geworden. Es wird oft benutzt, um Fragen zu diskreditieren, bevor sie gestellt sind. Dabei gilt:

  • Nicht jede Theorie ist wahr.
  • Nicht jede offizielle Version ist es auch.
  • Entscheidend sind Belege, Motive, Mittel, Nutzen – und die Offenheit, Widersprüche auszuhalten.

Realität vs. Wirklichkeit

Hier treffen sich die Zitate von oben: Realität ist, was erzählt wird, Wirklichkeit ist, was ist. Zwischen beiden liegt ein Graben aus Interessen, Angst, Macht, Bequemlichkeit. Wer den Graben überqueren will, braucht Klarheit und Geduld – und er muss aushalten, dass beliebte Erzählungen bröckeln, auch die eigenen.

Warum das wichtig ist

Weil Narrative steuern, wie wir entscheiden: in Pandemien, Kriegen, Finanzkrisen.
Weil Transparenz kein Luxus ist, sondern Schutz.
Weil Sprache Felder setzt: Wer ständig „Zufall“ sagt, schenkt Strukturen Unsichtbarkeit.

Mein Vorschlag

  • Begriffe entgiften: „Verschwörung“ sachlich gebrauchen, nicht als Schimpfwort, nicht als Freifahrtschein.
  • Fragen priorisieren: Cui bono? Wer profitiert? Wer zahlt? Wer schweigt?
  • Quellen staffeln: Primärquellen > geprüfte Sekundärquellen > Kommentare.
  • Fehlerkultur: Auch die eigene These darf fallen, wenn die Fakten es verlangen.
  • Alltag schärfen: Bei Packungsgrößen, Verträgen, Gebühren – Mikroaufklärung gegen Mikro-Manipulation.

Am Ende geht es nicht um Zynismus, sondern um Mündigkeit. Die Welt ist komplex genug. Wir müssen sie nicht noch mit bequemen Lügen verstellen – egal, aus welcher Richtung sie kommen.

Kurz: Verschwörungen existieren. Mythen auch. Dazwischen liegt unsere Aufgabe: prüfen, denken, benennen. Nicht alles ist Zufall. Nicht alles ist Plan. Aber vieles ist machbar – und damit auch verantwortbar.

Views: 53

Das Tagebuch der Wanderer/ Die Kugeln des Lebens


Qi Gong, ein Traum – und die Frage nach Materie

Ein Freund brachte mich auf Qi Gong. Seitdem denke ich wieder anders über Dinge nach, die ich für abgeschlossen hielt. Manches davon führt an seltsame Orte.

Der Traum

Ich wollte die Chakren visualisieren — klassisch, als Farbräder entlang der Wirbelsäule. Es gelang nicht. Stattdessen schoben sich Glasplatten übereinander, durchsichtig, kühl, präzise. Die Platten begannen sich zu verformen, falteten sich ineinander, bis daraus konzentrische Glaskugeln entstanden, die in allen Achsen rotierten — wie ein 3-Achsentrainer der NASA, nur feiner, lebendiger.

Diese Kugeln wurden von „Gravitations-Strings“ in Position gehalten, feine Fäden aus Zug und Schwingung. Über sie wanderten subatomare Information — hin und her, in ungeheurer Geschwindigkeit. Je nach Dichte der Information gerieten die Strings unterschiedlich in Resonanz. In genau diesem Moment hatte ich den Satz im Kopf:

Es gibt keine Materie — nur Information, die durch Gravitation stabilisiert ist.

Ich wachte auf. Im Zimmer zog sich ein Lichtstrahl zusammen — als hätte jemand kurz mit einer Taschenlampe gewunken. Draußen: niemand, völlige Ruhe.

Nachklang am Morgen

Am nächsten Tag dachte ich weiter. Je länger ich bei der Vision blieb, desto stimmiger wurde sie. Vielleicht — so der störende Gedanke — ist das gängige Chakra-Konzept weniger „Räder aus Licht“ als Feldgeometrie: ineinandergreifende Informationssphären, gekoppelt über Gravitations-Strings, die Bewusstsein, Körper und Raum synchronisieren. Was wir als „Energiezentrum“ empfinden, wäre dann Knotenpunkt eines Informations-Gravitations-Netzes, kein isoliertes Rad.

Das würde erklären, warum manche Praktiken (Atem, Klang, Haltung) so stark wirken: Sie stimmen die Strings um, bevor Information als Sensation, Emotion, Symptom auskristallisiert.

Vorläufige Skizze

  • Chakren = überlagerte Informationssphären, nicht bloß „Lichträder“.
  • Meridiane/Strings = Resonanzfäden, die Information tragen und Gravitation „einzeichnen“.
  • Materie = Phasenstand: stabilisierte Information im lokalen Gravitationsmuster.
  • Praxis = Retuning: Atem, Fokus, Haltung verändern die Schwingung der Strings → anderes Körper-/Geistes-Layout.

Einladung

Ich weiß, das widerspricht Traditionen und Lehrbüchern. Es ist eine Arbeitshypothese aus Erlebnis + Reflexion. Ich trete damit gern auf Zehen, wenn wir anschließend reden: mit Praktizierenden, Skeptikern, Physiker:innen. Vielleicht ist das Chakra-Bild reif für ein Upgrade — von der Ikone zur Geometrie.

Wenn du magst, diskutieren wir: Wo deckt sich das mit deiner Erfahrung? Wo widerspricht es? Und vor allem — wie ließe sich so etwas testen?

Views: 49