
Warum ich diesen Blog schreibe
Kommen wir zum eigentlichen Grund. Es geht um eine Geschichte, die weiter als 65 000 Jahre zurückreicht. Ja, ich höre das Stirnrunzeln. Hat der noch alle Nadeln am Baum? Habe ich mich auch gefragt. Und doch: Es fühlt sich richtig an, sie aufzuschreiben. Vieles von dem, was heute auf der Erde geschieht, hängt — so meine Erfahrung — mit dem zusammen, was damals begann und seitdem jeden Tag neu geschieht. Einiges von dem, was folgt, ist — davon bin ich überzeugt — genau so passiert.
Woher ich das habe
Vor Jahren habe ich eine Ausbildung zum Remote Viewer gemacht. Was ich dort lernte, hat sich mit der Zeit verselbstständigt. Schon lange davor gab es Erlebnisse, die ich nicht einordnen konnte; heute legen sie sich wie Puzzleteile zusammen: Träume, Visionen, Tagbilder. Ein Außenstehender mag sagen: Du fantasierst dir das zurecht. Würde ich vielleicht auch — wenn nicht zwischendurch Dinge passiert wären, die die Grenze zum Handfesten überschreiten.
Da waren ungebetene Besuche in meiner Wohnung—keine Einbrecher, sondern Spezialisten. Ich habe — zufällig — physische Spuren behalten. Eine Zeitlang landeten Anrufer nicht bei mir, sondern hörten eine bestimmte Abteilung im Bundeskanzleramt. Gespräche mit Freunden hatten Nebengeräusche, die nicht von uns stammten. Und ja: Ich weiß, dass diese Seite in Virginia sehr aufmerksam gelesen wird. Das macht mir keine Angst. Eher Vergnügen. Offenbar beunruhigt meine Geschichte manche Leute.
Genug Prolog. Hier beginnt sie.
Die Schwarze Welt
Es ist dunkel. Das Licht der fernen Sonne ist nur ein matter Schleier. Sterne in Mengen, doch direkt vor uns: Schwärze — und darin etwas, das nicht da sein dürfte. Kein Planet, kein Asteroid, und trotzdem: ein Flirren, ein Glitzern, als würde die Dunkelheit selbst atmen.
Ein Planet, weit größer als die Erde, treibt durch den Raum — getarnt. Vor unvordenklichen Zeiten spannten seine Bewohner einen Tarnschirm um ihre Welt. Er frisst Energie in absurden Mengen — Energie, die sie längst nicht mehr selbst erzeugen können. Also müssen sie sie holen: direkt von der Sonne. In regelmäßigen Abständen taucht die Schwarze Welt in unser System ein, um ihren unersättlichen Hunger zu stillen.
Der Schirm kann mehr als verbergen. Er verzieht Zeit. Auf der Schwarzen Welt vergeht ein Jahr, während draußen Tausende vorbeiziehen. So werden ihre Bewohner beinahe unsterblich. Zeit verliert Bedeutung — zumal das Feld ihnen erlaubt, jeden Zeitpunkt anzuwählen, selbst Millionen Jahre in der Vergangenheit.
In der Umlaufbahn liegen Vorrichtungen wie Ringe: Tore in die Zeit. An einem Wochenende Dinosaurier jagen; in der „Gegenwart“ auf dem blauen Planeten Ackerbau und Viehzucht lehren — es ist Logistik, nicht Zauberei. Friedlich wirken sie, meist. Und doch: Sie kennen Krieg. Tief, sehr tief in ihrer Vergangenheit liegt ein Geheimnis, das sie am liebsten vergessen würden — und nicht können.
Ich werde erzählen, was sie taten, was wir sahen — und warum es uns bis heute formt. Nicht, um zu überzeugen. Um auszusprechen, was ohnehin an der Tür klopft.
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