Das Tagebuch der Wanderer/ Neues aus der Quantenwelt


Im Feld

Seit dem Tod meiner Partnerin taste ich mich an eine Frage heran, die man nicht mit Zahlen erschlägt: Gibt es jenseits des Todes etwas Greifbares?
Je länger ich forsche — erlebend, nicht im Labor — desto deutlicher wird mir: Das Hier und Jetzt ist nur ein Anhängsel am holotalen Feld.

Ich spüre dieses Feld täglich. Manchmal sehe ich, wie scheinbar feste Körper an den Rändern ausdünnen, als würde die Oberfläche kurz den Atem anhalten. Es erschreckt mich — und fasziniert mich zugleich. Also habe ich begonnen, mit dem Feld zu experimentieren. Nicht als Guru, sondern als Lernender. Es klappt oft, manchmal gar nicht. Rückschläge inklusive.

Ein Beispiel: Ein kleiner Dackel mit Organsorgen und Bandscheibenproblemen. Nach einer von mir so genannten „Quantenwelle“ wurde aus dem geduckten Tier ein Springinsfeld — mit Machoallüren, der auch größeren Hunden die Stirn bietet.
In anderen Fällen konnte ich Beschwerden lindern — oder Menschen mit ruhiger Sicherheit sagen: Hab keine Angst vor der bevorstehenden Krebsbehandlung; es wird gut gehen. (Ich ersetze damit keine Medizin. Ich spreche von Haltung, von Resonanz, von einem Feld, das mitarbeitet.)

Doch all das sind Nebenbühnen. Mein eigentliches Ziel ist präziser: der gezielte Eingriff ins holotale System — und die Kommunikation mit demjenigen, der diese holografische Simulation erschaffen hat.

Vielleicht ist das anmaßend. Vielleicht ist es genau das, wofür Bewusstsein da ist: nicht nur Zeuge zu sein, sondern Gesprächspartner. Bis dahin übe ich. Ich höre, ich stimme, ich korrigiere. Und immer öfter antwortet das Feld — leise, aber unmissverständlich.

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